Turniere vs. Casual Play
Generell gibt es zwei Möglichkeiten, das Sammelkartenspiel „Magic: The Gathering“ zu spielen: Einerseits kann es unter Freunden, Bekannten und ebenso begnadeten Magic-Spielern gespielt werden, was man genau genommen als „Casual Play“ bezeichnet; andererseits besteht die Gelegenheit, an einer Vielzahl unterschiedlicher Turniere teilzunehmen.
Jene Spieler, die ihr Spielvergnügen lediglich unter sich genießen, vereinbaren für ihre Spielnachmittage und Spielabende unterschiedliche Treffpunkte. So erweisen sich unter anderem Parks, Bahnhöfe, Flughäfen, Volkshäuser und vieles mehr als optimale Locations für allerlei Magic-Spieler. Der neueste Trend im Hinblick auf die Suche nach Spiellokalitäten für „Magic: The Gathering“ geht sogar soweit, dass auf Immobilienportalen im Internet Recherchen betrieben werden. Hat sich eine größere Gruppe von Spielern gefunden, so wird für einen wichtigen Spieltag, beispielsweise an einem Wochenende, eine Wohnung gemietet. Selbstverständlich stehen im Rahmen von Immobilienmarktplätzen im Internet, wie beispielsweise der neuen österreichischen Immobilienplattform http://www.immobilienscout24.at, Wohnungen und Häuser nicht nur für einen Tag zur Miete ausgeschrieben; demzufolge ist es vielen Spielern einen Versuch wert, einen netten Vermieter zu finden, der seine Immobilie für einen vereinbarten Mietbetrag für einen Tag zur Verfügung stellt.
Was die Teilnahme an echten Turnieren bei „Magic: The Gathering“ betrifft, so sei an dieser Stelle festgehalten, dass diese von nicht so ernsthaften Turnieren, wie beispielsweise Prereleases oder Friday Night Magic, bis hin zu echten Weltmeisterschaften reichen. Im Rahmen von Weltmeisterschaften oder sogenannten Pro Tours ist es sogar möglich, größere Geldbeträge zu gewinnen.
Bei offiziellen Turnieren im Hinblick auf „Magic: The Gathering“ sind gewisse Regeln einzuhalten; darüber hinaus wird zwischen sogenannten „Formaten“ unterschieden. Mit einem „Format“ wird eine gewisse Art bezeichnet, nach welcher Magic-Karten zusammengestellt werden. In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass Formate wiederum in zwei essentielle Gruppen gegliedert werden können – nämlich in „Constructed“ und „Limited“. Im Rahmen jener Turniere, die auf dem „Constructed“-Format basieren, bringt jeder Magic-Spieler seine eigenen Karten und Decks mit. Ein Deck muss dabei vorschriftsmäßig aus mindestens 60 Karten bestehen und nach ganz bestimmten Regeln zusammengestellt werden. Möchte ein Spieler hingegen an einem sogenannten „Limited“-Turnier teilnehmen, so ist es ihm nicht gestattet, seine eigenen Karten und Decks mitzubringen. Stattdessen erhält jeder Spieler Karten aus noch original verpackten Boostern. Dies bedeutet, dass die einzelnen Booster-Karten an jeden Spieler völlig zufällig verteilt werden. Jeder Spieler wird folglich dazu aufgefordert, Decks bestehend aus mindestens 40 Karten zu bauen.
Wie bereits vorhin erwähnt, gelten im Rahmen von Turnieren bei „Magic: The Gathering“ ganz spezielle Turnierregeln. In der Regel finden die offiziell geltenden Turnierrichtlinien von Wizards of the Coast Anwendung. Diese beinhalten fix definierte Spiel- und Kartenregeln sowie strukturierte Listen im Hinblick auf verbotene bzw. nur eingeschränkt spielbare Magic-Karten. Wizards of the Coast weist zudem auf strikte Verhaltensregeln im Rahmen von Magic-Turnieren hin.
Aufgrund der Tatsache, dass „Magic: The Gathering“ weltweit Bekanntheit erlangte und weitreichende Popularität erntete, wurde damit begonnen, eine internationale Rangliste der weltweit besten Magic-Spieler zu führen. Als bislang erfolgreichster und zugleich bester Spieler gilt der Deutsche Kai Budde. Kai Budde ist Kölner und darf sich als wahrer Profi-Magic-Spieler bezeichnen.